Talhoffer 1459

Thott 290 2º - Meister Hans Talhoffers alte Armatur und Ringkunst

1r-10v: Merkverse; über den Gerichtskampf
11r-48v: Erfindungen, Kriegsmaschinerie
49r-71r: Ringen; Dolch
71v-84r: Stangenwaffen; Gerichtskampf Mann gegen Frau
84v-97r: Harnischfechten; langes Schwert; Fechten zu Pferd
97v-117r: Gerichtskampf mit Stechschild
117v-139r: Buckler und Messer; Zweikampf zu Pferd; Streitaxt; Kraftproben
140r-150r: Zahlen; hebräisches Alphabet; Astrologie; Anatomie


Maister Hanns Talhofers alte
teutsche Armatur und Ring-
kunst, worin enthalten
1. Ein Vorbericht von dem Kämpfen ob
dasselbe erlaubt sey oder nicht, und
was man vor Waffen dabey gebraucht,
und wie man sich darbey verhalten
sollte.
2. Zeigen die ersten ?Gewässer einige arten
verborgen zu schreiben und unterschidene
Rüstungen und Werkzeuge in belägerun-
gen, Kriegen und Kämpfen zu gebrauchen
wie auch allerhand Kunststücke wohlriechen-
der feuerwerke zu mehr und unter dem
Wasser ohne Schaden zu gehen
3. folget die Ringkunst in den Armen
alles nach der lebendigen positur des Mai-
ster Talhofers abgebildet.
4. Das Ring Das Kämpfen zu fuß unbe-
wafnet mit Dolchen Streithämmern Schwertern und
Spießen.
5. wie eine Mannsperson halb in der Erde stehend
und einen Kolben führend mit einer Weibsper-
son so einen beutel gehabt darin wohl einige Steine
oder Sand gewesen gekämpfet haben
6. der Kampf bewafnet zu fuß mit großen schwertern
wie auch unbewaffnet mit dem schwert.
7. das sitzen zu pferde und dabey mit dem
schwert und bogen wohl umzugehen.
8. das kämpfen zu fuß mit den schilden und
kolben und schwertern
9. Hans Talhofer selbst in seinem Kämpfer
habit abgebildet nebst seinem Wapen
10. die unterschiedenen Arten der Schilden, Kolben
der Gewänder zum Kämpfen, Schwertern, Streit
Äxten, Streithämmern etc.
11. Abermals einige maniren mit Schilden und
Schwertern zu kämpfen
12. mit kurtzen Schwertern und hüten
13. das kämpfen zu pferde mit und ohne Rüstung Harnisch
14. Zu fuß im gantzen Harnisch mit Streithämmern
und Äxten
15. Einige Arten die Stärke zu probieren


Quellen:
Det Kongelige Bibliotek
Aemma